Die Arbeitswelt
für Menschen über 50
... wie sieht sie aus ... diese Welt?
Der Artikel von Stefan Mauer "Fit im Job", Thema des Monats
im Seniorenratgeber, Wort & Bild Verlag Baierbrunn,
Heft 3/2009, S. 12-20; pdf-Dokument unter Menüpunkt TIPP)
hat meine vollste Zustimmung gefunden.
Wer macht sich da keine Gedanken:
? höher - schneller - weiter ?
Wo führen sie hin, diese Bestrebungen?
Können wir da mit zunehmendem Alter noch mithalten?
Irgendwann erreichen sie uns selbst,
die Vorurteile der modernen Gesellschaft:
Sind ältere Menschen überfordert?
• neuartige Technologien
• computergesteuerte Arbeitsabläufe
• schnelle Umsetzung neuer Systeme
Der Wandel der Zeit ist krass geworden:
Schlagartig wird es Sommer - die Übergangszeit fehlt!
Heute 0° - morgen 20°+ ... welches System hält das aus?
Der Frühling oder Herbst sind klimatische Übergangsphasen,
bezogen auf den massiven Gegensatz von Sommer und Winter.
Ebenso war das Modell der
Altersteilzeit einmal gedacht,
als sanfte
Gleitzeit vom Job in den Ruhestand.
Doch anstatt in Teilzeit ältere Menschen zu beschäftigen,
werden diese häufig in den
Vorruhestand geschickt.
Aber wohin kann das führen?
Woher nehmen Unternehmen mit vorwiegend jungen Mitarbeitern
das so wichtige Potenzial an Lebens- und Arbeitserfahrung?
Technische Qualifikation allein genügt da nicht.
Unzählige Arbeitsabläufe, Entscheidungen oder Krisensituationen
erfordern einfach auch Lebenserfahrung und ein gewisses Maß
an Gelasssenheit im Umgang mit belastenden Situationen.
Viele Unternehmen haben wohl bereits erkannt, wie wichtig es ist,
ihre langjährigen Mitarbeiter in neue Technologien einzubinden.
Teams aus technisch qualifiziertem jungen Personal
und alteingesessenen Mitarbeitern, die mit Struktur und
Unternehmensgeschichte des Betriebes lange vertraut sind,
ermöglichen ein konstruktives Umsetzen neuer Aufgaben.
Weiterbildungsseminare und das pragmatische Anwenden
des neuen Wissens auf Arbeitsabläufe sind effizient
auf der Basis der spielerischen Diskussion zwischen
Alt und Neu und Jung und Alt.
Das Verständnis neuer Technologien im Tausch mit Berufswissen
und Lebenserfahrung stellen einen unverzichtbaren Transfer dar.
Geburtenschwache Jahrgänge und das angehobene Rentenalter
einerseits und mangelndes Nachrücken junger Fachkräfte
andererseits zwingen viele Branchen irgendwie schon,
die älteren Mitarbeiter weiter zu integrieren und junge Mitarbeiter
richtig auf veranwortungsvolle Aufgaben vorzubereiten.
Sicherlich kosten Übergangszeiten, in denen der Nachwuchs
geschult und eingewiesen wird, doppeltes Geld. Aber wenn ein Senior
ausscheidet, gehen seine ehemaligen Arbeitsbereiche häufig nicht
nahtlos auf andere Mitarbeiter über. Hierdurch entstehen
Engpässe und Komplikationen. Das kann vermieden werden!
Außerdem: Menschen, die Aufgaben haben und gebraucht werden,
können Körper und Geist jung erhalten. Und welcher junge Mitarbeiter
freut sich nicht, wenn er bei schwierigen Fragen einen erfahren Kollegen
um Rat fragen kann?
Vielleicht lassen sich auf diese Art sogar folgenschwere
Stresssyndrome wie burn-outs bei jungen überforderten Mitarbeitern
weitgehend abschwächen oder sogar ganz vermeiden?
Diese Gedanken erheben keinen Anspruch auf Wissenschaftlichkeit.
Das sind nur so meine ganz persönlichen Überlegungen dazu,
ob es nicht wirklich gut ist, das Verhältnis von Jung und Alt
in Betrieben aneinander anzunähern.
➜ für Unternehmen zielorientierter Wissenstransfer
➜ für junge Menschen gute Vorbereitung auf zukünftige Aufgaben
➜ für viele Menschen über 50 eine Chance:
➜ ➜ ➜ Der menschliche Übergang in den Ruhestand ➜ ➜ ➜
Cornelia Rinne